Gestatten, keinkoeter.

Dies ist meine Story, wie es zu dem Namen "kein-Köter" kam. Ich habe an einem Training teilgenommen und lauschte den Worten des Trainers. Dazu beobachtete ich das Team, das gerade an der Reihe war. Plötzlich brüllte die Teilnehmerin den Trainer an: "Mein Hund ist kein Köter!" Ich musste schmunzeln, denn ich erinnerte mich, wie ich vor Jahren meinen Hund auch vor "Beleidigungen" dieser Art: "Töle", oder die Steigerung davon "doofe Töle, Misthund oder Dumpfbacke" in Schutz genommen hatte. Heute ist das anders, aber dieses  "Standing" musste auch erst wachsen.

Heute weiß ich, keiner kennt meinen Hund so gut wie ich und wenn jemand meint ihn Töle nennen zu wollen, bitte. Wir sind alle keine Engel und mein Hund auch nicht.

Die Teilnehmerin kriegte sich gar nicht mehr ein, sie hat sogar ein Dummy nach dem Trainer geworfen und verließ das Seminar.

Seit dem Tag stand der Namen für mich fest: KeinKoeter.de. Kein Köter ist eine Seite für Hundebesitzer, die ihre Hunde anders erziehen möchten. Erziehen mit der Apportier-Methode. Ich selbst trainiere mit meinem Hund für mein Leben gerne. Das ist mein Hobby. Hier vergesse ich Zeit und Raum. Deshalb ist dies eine Methode der Hundeausbildung, die glücklich macht. 

Ziel der "Apportier-Methode", ist es einen alltagstauglichen Begleiter an seiner Seite zu erhalten. Eine Ausbildungs-Methode, die für viele zum Hobby wird, weil sie die Bedürfnisse des Hundes erfüllt, Spaß macht und der Hund bald (im Zuge der Erziehung und Ausbildung) jede Menge Freiheit genießen kann. Denn man kann ihn auch ohne Leine laufen lassen, weil man ihn kontrollieren kann.

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Ein Hund lernt immer, die Frage ist: Was?

Nun ist der Name keinkoeter eine Sache - eine andere ist es über Apportieren und Hunde generell zu schreiben. Natürlich bin auch ich mit Hunden aufgewachsen und noch viel schlimmer: sie waren bereits vor mir da. 

Ein Haus, ein Auto, ein Kind hieß bei uns: Ein Haus, ein Auto, zwei Hunde..... und irgendwann zwei Kinder.

Arco und ich, er war vor mir da
Der, der vor mir da war: Arco

Unsere zwei Schäferhunde lebten da, wo damals Hunde lebten: draußen in ihren Hundehütten und nur wenn es ganz kalt war, durften sie drinnen im Flur Platz nehmen. Ich fand ja unseren Flur schon kalt, aber ein Hund, der von minus 8 Grad nach drinnen geholt wird, mag 15 Grad für sehr warm halten. 

Ich denke übrigens nicht, dass nur weil man mit Hunden aufgewachsen ist, man automatisch ein guter Hundetrainer wird... aber es könnte prägen. ;)

Nachdem meine Schäferhunde gestorben waren, bekam ich als Ersatz einen Hund aus dem Tierheim. Das war auf der einen Seite eine großartige Idee, auf der anderen stellte sich diese für die damalige Zeit als geradezu schlechteste aller Lösungen heraus. Einen Hund aus einem Tierheim zu holen, heißt Ahnung von irgendetwas zu haben. Meine Familie hatte viele Fähigkeiten, aber keine Ahnung davon, was es bedeutete einen Hund aus dem Tierheim zu holen. So wurden die kommenden Jahre zum Desaster für alle.

In einer heimlichen Nacht- und Nebelaktion meiner Mutter marschierte Black-Jack, der Hund der aus dem Tierheim kam, nach 4 Jahren wieder dorthin zurück.

Ein Leben ohne Hund ist machbar. Ein Leben mit dem Wissen, dass der eigene Hund im Tierheim ist, nur schwer. 

Der Hund der aus dem Tierheim kam: Black Jack
Der Hund aus dem Tierheim, Black Jack
Die schlechte Stimmung Zuhause überbrücken zu wollen, holte meine Mutter einen neuen Hund ins Haus. Wieder ohne viel Ahnung ließ sie sich einen Deutschen Jagdterrier aufschwatzen. Das ganze spielte sich übrigens in den 80-er Jahren ab und meine Mutter handelte stets in ihrer besten Option (auch wenn sich das alles schon schräg anhört). Nun, der neue Hund war klein, schwarz und so gar nicht meins. Ich boykottierte den Welpen die ersten Wochen und machte nur die nötigsten Dinge mir ihr. Trotzdem wurde Cherry die best-folgendste-Balljunkie-Jagdterrier Dame von ganz Südbayern. 
Deutscher Jagdterrier
Cherry, ein dt. Jagdterrier mit ihrer Lieblingsbeute

Du hast Vorurteile gegen Jagdterrier? Ich auch ... das sind keine Hunde, das sind Maschinen. Umso mehr möchte ich für Cherry eine Lanze brechen. Sie folgte aufs Wort, biss meinen Hasen nicht und war auch sonst super umgänglich (also wenn man ihr nicht zu nahe kam... als fremder Hund zum Beispiel)

Gomez vom Windbrunnen, die einzige Showtöle
Mein Showlabrador Gomez

Bereits zu Cherry holte ich mir meinen ersten eigenen (Show-) Labrador-Welpen. Manche machen den Fehler ja heute noch (grins). Gomez wurde, wie sollte es anders sein, zum bestfolgendsten Showlabbi, den man sich vorstellen konnte.

Und weil man manche Fehler nicht zweimal macht, gab es nach Cherrys Tod einen Field Trial Labrador: Gunsight's Carron... den kennst du schon aus dem Artikel: Voran oder Voran-apport die ewige Frage nach den zwei Kommandos.

Garvin of Dukefield "one dog in a lifetime."
One Dog in a lifetime: Garvin of Dukefield

Der Labrador ist ganz meine Rasse und so holte ich mir Garvin of Dukefield zu mir, der bald den Titel "one dog in a lifetime" erhielt. Wie man sich dieses Prädikat verdient, muss ich dir mal in einem Blog-Beitrag erklären.

Fest steht: einmal Labbi, immer Labbi. Außer, wenn ich eines Tages aufgrund meines Alters keinen Welpen mehr erziehen kann, dann löse ich mein Versprechen von damals ein und hole einen Hund aus dem Tierheim zu mir. In Gedenken an Black-Jack.

Aktuell leben 5 Labrador-Rüden in meinem Haushalt. Zweieinhalb davon sind meine.

von der Mohnenfluh Arrono
Der Newcomer: von der Mohnenfluh Arrono

In der langen Zeit, die ich mit Hunden verbringe, hat sich ein Gedanke gefestigt: "wie sieht die Lösung aus?" Du hast ein Problem? Kann sein, dass ich die Lösung dazu habe. Das ist, was mir Spaß macht:

Menschen und deren Hunde auf ihrem glücklichen Weg mit der Apportier-Methode zu begleiten. 

Es grüßt dich Claudia von keinkoeter.de

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